Grundlage des Projekts war ein Hochhausentwurf. Die CAD-Daten dienten dabei nicht als reine Visualisierungsgrundlage – Ziel war die direkte Produktion eines physischen Architekturmodells.
Für den 3D-Druck gelten andere Anforderungen als für klassische Renderings. Modellstrukturen müssen zwingend geschlossen sein, Wandstärken exakt definiert und alle Bauteile technisch reproduzierbar aufgebaut werden. Bereits kleinste Modellierungsfehler führen später zum Druckabbruch.
Die digitale Aufbereitung konzentrierte sich auf die Überführung der Planungsdaten in eine druckfähige Topologie. Besonderes Augenmerk lag auf Fassadenelementen, Überhängen und feinen Strukturen des Turms.
Kritische Wandstärken wurden an das gewählte Druckverfahren angepasst. Offene Flächen, doppelte Polygone und unsaubere Übergänge wurden bereinigt. Dadurch entstand eine produktionstaugliche Modellstruktur für die spätere Fertigung.
Physische Architekturmodelle werden häufig eingesetzt, wenn räumliche Zusammenhänge unmittelbar erfassbar sein müssen. Bei diesem Frankfurter Projekt lag der Fokus auf einem Präsentationsmodell, das die komplexe Rasterfassade haptisch übersetzt.
Die gleiche Methodik kommt bei Wettbewerbsmodellen, Messeexponaten und technischen Prototypen zum Einsatz. Zwingende Voraussetzung dafür sind saubere Produktionsdaten und eine stabile Topologie.
Technische Umsetzung
Die Datenaufbereitung erfolgte über einen strukturierten CAD- und Polygon-Workflow:
Planen Sie ein Architekturmodell für Wettbewerb, Ausstellung oder Projektpräsentation?
Senden Sie uns Ihre Konstruktionsdaten. Wir prüfen die Modellstruktur auf Druckfähigkeit und definieren die notwendigen Schritte bis zur fertigen STL-Ausgabe.