Das Projekt umfasst die Visualisierung eines Wohnneubaus in Wiesbaden. Zum Zeitpunkt der Erstellung befand sich das Vorhaben in einer frühen Entwicklungsphase. Die Visualisierungen wurden für die Vertriebsphase eines privaten Bauträgers im Rhein-Main-Gebiet erstellt.
Die Renderings überführen abstrakte Planungsdaten in konkrete, realitätsgetreue Ansichten des Gebäudes. Fassadenabwicklungen, Freiflächen und Gebäudeproportionen werden bereits vor Baubeginn im räumlichen Kontext sichtbar.
Die Innenvisualisierung konzentriert sich auf die zentralen Wohnbereiche des Neubaus. Materialität, Bemusterung und Lichtstimmung wurden streng nach Planungsdaten aufgebaut.
Dadurch entstehen realitätsnahe Raumeindrücke, die die Nutzungsqualität vor der Ausführung absichern.
Technische Umsetzung
Zur exakten Verortung der Mikrolage wurde das CAD-Modell über eine Drohnen-Fotomontage in den realen Bestand integriert.
Für die interne Bemusterung erfolgte der Aufbau interaktiver 360-Grad-Rundgänge sowie das Detail-Rendering der zentralen Innenräume. Die Definition der architektonischen Oberflächen basierte durchgehend auf strengen physikalischen PBR-Workflows.
Die Simulation des Tageslichts und der künstlichen Beleuchtung wurde exakt nach dem lichtplanerischen Konzept aufgebaut. Das sichert eine physikalisch korrekte Raumausleuchtung für sämtliche digitale Kameraperspektiven ab.
Neben den klassischen Außenansichten entstand ein hochauflösendes Luftbild des Quartiers. Es zeigt die genaue Verortung des Projekts in der bestehenden Nachbarschaft und macht die Mikrolage sofort greifbar.
Straßenverläufe, Grünflächen und die angrenzende Bebauung lassen sich aus der Vogelperspektive exakt prüfen. Dadurch entsteht ein realistischer Eindruck des Bauplatzes.
Ergänzend zu den Renderings wurde eine interaktive Begehung entwickelt. Projektbeteiligte können sich eigenständig durch die geplanten Räume bewegen und Sichtachsen prüfen.
Raumgeometrien und der Lichteinfall lassen sich virtuell deutlich präziser beurteilen als auf statischen 2D-Grundrissen. Rückfragen zu Raumgrößen oder Öffnungsmaßen lassen sich so vor dem Abstimmungstermin klären.